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Spargel in der Beikost und Kleinkinderernährung

Spargel besteht aus über 90% aus Wasser. Vitamine A, C und E, sowie Folsäure und Kalium befinden sich in großen Mengen im Spargel. Auch enthält Spargel für den Körper wichtige Ballaststoffe, die eine verdauungsfördernde Wirkung haben.
 
Die enthaltene Aminosäure, Asparagin, wirkt Harntreibend und sorgt für den stechenden Geruch des Urins.
 
Gerade wegen der entwässernden Wirkung von Spargel fragst du dich bestimmt jetzt auch, ob dein Baby schon Spargel essen darf?
 
Ganz Klar: Ja!
 
Die Menge ist entscheidend! Auch wenn Spargel harntreibend wirkt, ist er in kleinen Mengen unbedenklich und ist somit eine super Quelle für Folsäure und Kalium.
Spargel hat einen starken Eigengeschmack und so mögen ihn nicht alle Babys gleichermaßen, aber probiert werden darf auf jedenfall.
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Schokoreste verwerten

Gab es auch mal wieder viel zu viel Schokolade zu Weihnachten und Ostern? Bei uns definitiv.
So viel essen wir gar nicht, für den Müll ist das alles auch zu schade..
 
Resteverwertung geht immer!
 
Nach einigen Fehlversuchen ist mir dieser super schnelle, saftige und mega leckerer Kuchen gelungen.
 
Was braucht ihr?
 
Für den Teig:
150g Mehl
120ml Öl
Backpulver
150g zerhackte Schokolade
 
Für die Canache:
100ml Milch
200g Schokolade
50g Kokosöl
 
Mehl, Backpulver, Öl vermengen. Klein gehackte Schokolade dazu geben. Alles in eine kleine eckige Form geben und bei 180 Grad Umluft für ca 15 Minuten backen. So dass du Oberfläche fest ist, innen allerdings noch fluffig.
In der Zwischenzeit Milch erwärmen und mit dem Kokosöl, sowie Schokolade vermengen.
Kuchen etwas abkühlen lassen mit einer Gabel mehrfach einpicksen und Canache verstreichen.
Tipps und Infos

Erdbeeren in der Beikost und Kleinkindernährung

Die Erdbeersaison geht langsam los und da kommt auch die Frage auf:

Darf mein Baby Erdbeeren essen?

Es hält sich hartnäckig, dass Erdbeeren für Babys und Kleinkinder auf Grund ihrer allergie-auslösenden Wirkung nicht geeignet sind.

Das ist aber nicht ganz richtig.

Erdbeeren enthalten zwar Eiweißstoffe, die den Birkenpollen ähnlich ist, weswegen es häufig zu Reaktionen kommt.
Aber auch die eingesetzten Pflanzenschutzmittel (Pestizide) können allergische Reaktionen auslösen, was dann auch häufig als Reaktion auf die Erdbeeren verwechselt.

Grundsätzlich kann dein Kind auf alle Obstsorten allergisch reagieren.
Daher kann dein Baby auch Erdbeeren essen.

Biete deinem Baby am besten die mittelgroße Erdbeeren im ganzen an, große und kleine Erdbeeren zum Schutz vor dem Verschlucken längst halbieren oder vierteln.

Schon gewusst?
Erdbeeren gehören nicht, wie es der Name vermuten lässt, zu den Beeren. Sie gehören zu den Rosengewächsen und sie sind Scheinfrüchte, denn die eigentlich Frucht sind die kleinen gelben Nüsschen.
Sie besteht zu 90% aus Wasser und enthält mehr Vitamin C als eine Orange. Außerdem hat sie einen hohen Gehalt an Folsäure, Eisen, Kalzium, Kalium und Magnesium.

Auf der hompage befinden sich mittlerweile sehr viele Rezepte mit Erdbeeren:

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Würgereflex

„Verschluckt sich mein Kind nicht?“

Eine berechtigte Frage.

Gerade beim Übergang zum Familientisch oder beim Start mit BLW taucht diese Sorge fast automatisch auf.

Und ja – sie ist absolut nachvollziehbar.
Denn es geht um Sicherheit.

Was jedoch häufig verwechselt wird:
Würgen ist nicht gleich Verschlucken.

Der Würgereflex ist ein angeborener Schutzmechanismus.
Durch das Zusammenziehen der Muskulatur im hinteren Mundraum verhindert er, dass Fremdkörper in die Atemwege gelangen.

Bei Säuglingen und Kleinkindern sitzt dieser Reflex anatomisch weiter vorne im Mund – und er ist deutlich empfindlicher als bei Erwachsenen.

Das bedeutet:
Es sieht oft sehr dramatisch aus.
Ist aber in den meisten Fällen ein normaler Lernprozess.

Wichtig ist, nicht vorschnell einzugreifen.
Dein Baby lernt mit jeder Mahlzeit, wie es Nahrung mit der Zunge im Mund bewegt, kontrolliert und sicher schluckt.

Damit das gut gelingen kann, braucht es:

  • Eine ruhige, entspannte Esssituation

  • Eine aufrechte und stabile Sitzposition (der passende Hochstuhl spielt hierbei eine zentrale Rolle)

  • Altersgerecht vorbereitete Lebensmittel

Und trotz aller Vorbereitung gilt:
Ein Erste-Hilfe-Kurs für Säuglinge und Kleinkinder ist immer sinnvoll. Nicht aus Angst – sondern aus Verantwortung.
Damit du im Ernstfall ruhig und richtig handeln kannst.

Wissen schafft Sicherheit.
Und Sicherheit schafft Vertrauen – in dich und dein Kind.

In meinem Mini-Workshop geht es um Unfallprävention, Wissen und Handlungssicherheit.
Du lernst, Situationen realistisch einzuschätzen und dein Kind achtsam und souverän beim Essen zu begleiten.

Frühstück

Was kommt in die Brotdose?

Nicht selten stand ich in der Küche und war Ideenlos, was ich meinen Kindern mit in die Schule oder in den Kindergarten geben soll und da ich mir sicher bin, dass es euch ähnlich geht,  habe ich einige Ideen und Bilder gesammelt und vielleicht ist ja auch etwas für eure Kinder dabei.
Was kommt in die Brotdose? – Ideen für ausgewogene Pausensnacks
  • Obst: Besonders beliebt sind bei uns aktuell Äpfel. (unschwer erkennbar, weil beinahe jeden Tag ein Apfel mit in der Brotdose ist). Aber isst der Kleckermann auch sehr gerne Banane, sämtliche Beeren (aktuell gibt es zum Glück wieder Erdbeeren) und Weintrauben.
  • Gemüse: Beim Gemüse stehen Gurke und Paprika ganz oben auf der Wunschliste, aber auch Cherry-Tomaten, Möhren, Kohlrabi und Mais wird gerne gegessen. Genau wie auch das Obst, schneiden wir das Gemüse bereits zu Hause in Stücke bzw. Scheiben.
  • Nüsse und Trockenobst: Mittlerweile bekommt der Kleckermann hin und wieder auch mal Nüsse mit. Trockenobst wie Bananen oder Rosinen mische ich dann einfach unter eine ungesalzene Nussmischungen oder kaufe gleich Studtenfutter. Das macht es am Morgen schnell und einfach.
  • Knabberkram: Da Süßigkeiten verständlicherweise verboten sind, schummeln wir ein bisschen: Nicht selten landen Sesamstangen, Maisstangen, Energiekugeln, Waffeln und Müsliriegel in den Kinderbrotdosen.
  • Knäckebrot: Statt den Kindern immer nur langweiliges Brot mit in den Kindergarten zu geben, kommen bei uns auch ab und zu Knäckebrot, Laugengebäck oder Quarkbrötchen in der Brotdose. Für die Kinder ist das eine schöne Abwechslung.
  • Müsli: Unser Kindergarten wird regelmäßig mit frischer Milch von Hemme beliefert, aber auch alternative Pflanzliche Drinks sind immer vorrätig und werden morgen zum Frühstück bereit gestellt. So ist es kein Problem, den Kindern auch mal Müsli mit zu geben.
  • Salamisticks und Würstchen: Statt immer nur Wurst auf dem Brot, darf es gerne auch mal Salamisticks, Fleischwurststücke oder Scheiben und Würstchen sein.
  • Kleiner Käse: Eine gute Idee für die Brotdose sind auch immer Babybels, Käsewürfel oder kleine Mozzarellakugeln. Die man übrigens gut zusammen mit Cerrytomaten auf Zahnstocher aufspießen kann.
  • Reste vom Vortag: Nicht selten landen bei uns auch Reste vom Vortag in der Brotdose. Das können zum Beispiel Frikadellen, Chicken Nuggets, herzhafte Waffeln oder auch Pfannkuchen sein.
  • Joghurt und Obstmus: Gerne gebe ich dem Kleckermann auch hin und wieder mal etwas Joghurt (auf pflanzlicher Basis) oder Obstmus mit in den Kindergarten. Ideal sind dafür kleine Brotdosen, die dicht schließen. Bei Joghurt- oder den Obstmusbechern besteht die Gefahr, dass sie im Rucksack kaputt gehen.

Damit die Leckereien auch noch nett anzuschauen sind, steche ich Obst, Gemüse oder dass Brot mit Keksausstechern in Form oder mache kleine Spieße fertig.

Kuchen und Gebäck

Zitronenrolle

Es geht doch nichts über eine fruchtig leckere Zitronenrolle. Mein Mann und die Jungs lieben sie einfach. Du magst keine Zitrone? Dann füllt dir Rolle doch mit Erdbeer-Mango oder Schokosahne. Zutaten sind für für ca 12 Portionen.

Zutaten für den Biskuitteig:
6 Stk Eier
120 g Zucker (habe Kokosblütenzucker verwendet)
1TL Backpulver
150 g Mehl, Type 405

Zutaten für die Creme:
500 ml Sahne
50-100g Zucker (je nach dem wie süß ihr die Creme haben mögt)
5 EL Zitronensaft, frisch gepresst
1 Stk Zitrone, abgeriebene Schale
1 Pk Sahnesteif

Zubereitung

Für die Zitronenrolle zuerst den Backofen auf 175 °C (150 °C Umluft) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Dann heißt es schlagen, schlagen und nochmal schlagen. Aufwendig, aber es lohnt sich! Denn durch das aufschlagen der Eier, wird der Teig schön Luftig.

Die Eier sauber trennen, das Eiweiß steif aufschlagen und 5 EL heißes Wasser zugeben. Dann den Zucker langsam hineinrieseln lassen und den Eischnee weiterschlagen, bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat.
Nun nach und nach die Eigelbe hinzufügen und gründlich unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und dann vorsichtig löffelweise unter den Eischnee heben, bis alles so gerade eben vermischt ist.
Den Teig auf dem vorbereiteten Backblech gleichmäßig verstreichen und anschließend auf der mittleren Schiene etwa 15-17 Minuten nur leicht golden backen.


Ein sauberes Geschirrhandtuch leicht mit Zucker bestreuen. Den Biskuitteig sofort vom Blech auf das Tuch stürzen und dann sofort – mit einer Ecke beginnen – das Papier vorsichtig, aber möglichst schnell abziehen.
Nun das Biskuit mithilfe des Tuches einrollen und auf einem Gitter abkühlen lassen.


Währenddessen die Sahne mit dem Sahnesteif, der Zitronenschale und dem Zitronensaft aufschlagen und Zucker langsam hineinrieseln lassen.


Sobald der Biskuitteig völlig ausgekühlt ist, diesen wieder vorsichtig ausrollen und das Handtuch abnehmen. Die Zitronencreme gleichmäßig auf dem Biskuit verstreichen und danach wieder einrollen.

 

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Stillen – unser gemeinsamer Weg

Das Motto der Weltstillwoche.
Doch was bedeutet das wirklich?

Wir vertrauen selbstverständlich darauf, dass unser Körper unser Baby in der Schwangerschaft mit allem versorgt, was es braucht.
Wir bereiten uns intensiv auf die Geburt vor – besuchen Kurse, lesen Bücher, holen uns Informationen.

Doch wenn es ums Stillen geht?

Dann denken viele:
„Das wird schon klappen.“

Und ich spreche ganz bewusst von uns.
Denn auch ich habe mich in meiner Schwangerschaft zu wenig vorbereitet.

Stillen ist natürlich –
aber es ist nicht automatisch einfach.

Gerade in den ersten Tagen sind Mütter besonders sensibel und vertrauen auf die Aussagen des Fachpersonals. Leider begegnet man dort noch immer veraltetem Wissen oder widersprüchlichen Empfehlungen.
Hinzu kommen hartnäckige Mythen und gut gemeinte Ratschläge aus dem Umfeld.

All das kann einen gemeinsamen Stillweg unnötig erschweren.

„Stillen – unser gemeinsamer Weg“ bedeutet:
Vertrauen.
Wissen.
Unterstützung.

Damit euer Weg gut beginnt, informiere dich idealerweise schon in der Schwangerschaft bei einer qualifizierten Stillberatung.

Nicht aus Angst vor Problemen.
Sondern aus Stärke.
Denn Vorbereitung schafft Sicherheit – und Sicherheit stärkt eure Stillbeziehung von Anfang an.

Kuchen und Gebäck

Donut

Hast du auch Lust auf einen anderen Snack zu Ostern, als die Klassischen Torten, Kuchen und Muffins?
Dann habe ich genau das richtige: Donuts. 
 
Statt den Zucker und Fettgetränkten Verwandten, kommt dieses Rezept ohne Topping ganz ohne Zucker und Frittierfett aus, denn sie werden im Backofen gebacken.
Super fluffig und durch die typische Form sogar für kleine Essanfänger einfach super festzuhalten.
 
Du benötigst für ca 12 Stück:
  • 180 ml lauwarme Milch oder pflanzliche Drink
  • 9g frische Hefe oder 3 TL Trockenhefe
  • 300 g Mehl
  • 2 Eigelbe
  • 25 g weiche Butter
     
  • n.B. Glasur, Steusel, Nüsse, Kokosflocken
Milch leicht erwärmen in einer Schüssel mit Hefe verrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. An einem warmen Ort 10 Minuten stehen lassen. Mehl, Butter und die Eigelbe und die Hefemischung in eine große Schüssel geben und mit dem Knethaken ca. 5 Minuten lang bei mittlerer Geschwindigkeit kneten, bis ein glatter und elastischer Teig entstanden ist.
 
Den Teig mit einem Tuch abdecken und an einem warmen, zugfreien Ort 45 Minuten gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat.
Teig nochmals kurz durchkneten. Anschließend auf einem leicht bemehlten Untergrund ca. 1 cm dick ausrollen. Mit einem runden Ausstecher Donuts ausstechen und mit einem zweiten kleinen Ausstecher jeweils ein Loch aus jedem Kreis ausstechen. Die fertigen Donuts in eine Donutform geben oder einfach so auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen und mit Butter bestreichen. Die Donuts nochmals 30 Minuten gehen lassen, bis sich ihr Volumen deutlich vergrößert hat.
 
Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen und anschließend die Donuts auf der mittleren Schiene in den vorgeheizten Ofen geben und 12-15 Minuten goldbraun backen.
 
Kurz abkühlen lassen und ggf in Glasur tunken und mit Streusel, Nüssen etc bestreuen.
 
Snacks und für Unterwegs

Dattelmus

Datteln sind eine tolle Alternative zu Industriezucker.
Für die Herstellung benötigst du gar nicht viel: Wasser und Datteln.
Je nachdem, für was du den Sirup verwenden magst, kannst du durch die verwendete Wassermenge eine Creme oder dick-/ dünnflüssigen Sirup herstellen.
 
Du benötigst:
100g entkernte getrocknete Datteln
ca. 100 ml Wasser
n.B. etwas Zitrone oder Vanille
 
Zubereitung:
Getrocknete Datteln einfach mit Wasser oder alternativ auch Milch oder pflanzliche Drinks übergießen, bis sie komplett bedeckt sind. Einige Stunden, am besten über Nacht, ziehen lassen. Das Einweichwasser in ein anderes Gefäß abgießen. Datteln mit einem Mixstab pürieren und das Dattelwasser schluckweise wieder zugeben, bis die Creme oder der Sirup die passende Konsistenz hat.
 
Snacks und für Unterwegs

Milchreisschnitten

Milchreisschnitten sind super einfach herzustellen und auch eine super Resteverwertung.
 
Als Dip kannst du Obstmus dazu reichen.
 
Alternativ kannst du das Obstmus auch direkt mit in die Milchreisschnitten geben, dafür das Obstmus einfach direkt unterrühren, wenn die Milch verkocht ist und 2-3 Minuten ziehen lassen.
 

Du benötigst:

500 ml Milch
250 g Milchreis
n.B. Zimt und Vanille

Milchreis nach Packungsbeilage kochen. NAch Belieben abschmecken und den Milchreis auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Alternativ kannst du auch eine Auflaufform benutzen.

Bei 150 Grad Umluft ca. 20 Minuten backen. Anschließend kurz abkühlen lassen und in Schnittenn schneiden.

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