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Kuchen und Gebäck

Erdeeren-Joghurt- Torte

Ich hatte am Montag Geburtstag und auch stelle ich mich gerne in die Küche und backe für meine Gäste und mich einen leckeren Kuchen. Dieses Jahr gab es eine kleine aber feine Torte.

Zutaten für ein kleine Springform (Durchmesser 18cm)

100g Schokolade (-tröpfchen)
60g Cornflakes* (ohne Zucker)
3/4 TL Agar Agar* oder 4 Blatt Gelatine*
400g Erdbeeren
200g Joghurt
250g Sahne
Mark einer Vanilleschote* oder Vanille gemahlen*

Für den Boden die Schokolade vorsichtig in einem Topf schmelzen. Cornflakes ein bisschen zerkleinern und in die geschmolzene Schokolade geben. Die Masse dann in die Springform geben und mit einem Löffel festdrücken. Anschließend abkühlen lassen und im Kühlschrank kalt stellen.
Kleiner Tipp: ich klemme am Boden der Springform immer Backpapier ein, so bekommt man den Kuchen /die Torte besser gelöst.

Erdbeeren waschen, vom grün befreien. Einige für die spätere Deko beiseite legen und die anderen je nach Größe halbieren oder vierteln. Diese dann gleichmäßig auf den Schoko-Cornflakesboden verteilen.

AgarAgar mit  2 EL Joghurt  verrühren und erwärmen. Sahne in der Zwischnezeit steif schlagen. Erwärmter Joghurt mit dem restlichen Joghurt vermegen und Sahne vorsichtig unterheben. Die Creme dann in die Springform geben und glatt streichen. Mit den restliche Erdbeeren dekorieren und kalt stellen.

 

 

 

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Mittag und Herzhaftes

Salatdressing mit Avocado

Avocado ist eine absolute Superfrucht. Ob herzhaft oder süß, sie schmeckt zu fast allem und ist reich an gesunden ungesättigten Fettsäuren. 
Wenn ihr Avocado zu euren Mahlzeiten hinzufügt, können viele fettlösliche Nährstoffe z.B. Vitamin A, Vitamin D, Vitamin E, Vitamin K, Alpha-Carotin, Beta-Carotin, Lutein, Lycopin, Zeaxanthin und Calcium durch das wertvolle Fett der Avocado besser absorbiert werden.

Zutaten:

1 Avocado
100ml Milch
1 Knoblauchzehe
Pfeffer
Brühe
Limette

Avocado halbieren und entkernen. Das Fruchtfleisch mit einem Esslöffel aus der Schale heben. Avocado mit etwas Limette beträufeln, mit der Milch und der geschälten knoblauchzehe in eine Küchenmaschine geben.

Gut durchmixen und mit Pfeffer,Brühe und Limette abschmecken.

 

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Mittag und Herzhaftes

Schneller Kartoffel-Hähnchen- Auflauf

Zutaten für 4 Portionen:

500g Hähnchenbrust
4-5 Kartoffeln
2 Stangen Lauchzwiebeln
Paprikapulver
etwas Öl
n.B. Kräuter (habe Oregano, Thymian, Petersilie und Basilikum verwendet)
n.B. etwas Käse

Hähnchenbrust abwaschen und in kleine Würfel schneiden. Kartoffeln schälen und auch würfeln. Lauchzwiebeln in dünne Ringe schneiden. Alles in eine Auflaufform geben mit Paprikapulver bestäuben und mit etwas Öl beträufeln.

Bei 200 Grad ca 20 min im Backofen garen.

Dazu gab es einen bunten Salat mit Avocadodressing (Rezept dafür folgt)

Tipps und Infos

Baby Led Weaning

Wie ihr Beikost in Breiform einführt haben ich bereits erklärt, hier möchte euch alles wissenswertes über Baby Led Weaning erzählen.

Was ist Baby Led Weaning?

Baby Led Weaning (Zu deutsch: Baby geführte Entwöhnung) ist eine „breifreie“ Alternative der Beikosteinführung.

Wenn alle Reifezeichen erfüllt sind, können die Kinder im eigenem, individuellen Tempo die Nahrungsmittel spielerische erforschen. Über Optik, Geruch, Geschmack, Konsistenz, Geräusch sammelt der Säugling über alle Eigenschaften der vor ihm liegenden Nahrung wertvolle sensorische Erfahrungen.

Dieses sprichwörtliche „Be-greifen“ über Hände, Lippen, Zunge ist, speziell anfangs, für das Baby von großer Bedeutung, um abschätzen zu lernen, ob eine Speise hart oder weich, der Brocken groß oder klein ist, etc., um zu wissen, wie es damit – im Sinne der Verschluckungsprophylaxe – vor dem Schlucken umgehen zu hat.

Ziel ist es bei BLW somit nicht, gezielt „Milchmahlzeiten zu ersetzen“, geschweige denn abzustillen. Sondern dem Baby, die Möglichkeit zu geben, im ersten Lebensjahr möglichst vielfältige Geschmäcker in ihrer originalen Konsistenz zu

probieren.

Mach dir keine Sorgen, wenn dein Kind einmal eine Mahlzeit komplett verweigert oder nicht mehr als 2 Bissen macht. Durch die Muttermilch oder Pre ist dein Kind weiterhin mit allen Nährstoffen versorgt und im Verlauf der Monate wird das Verhältnis zwischen Essen und Milch zunehmend von sich aus auf ganz natürliche Weise. Bei den meisten Kindern ist das erst im Laufe des 2. Lebensjahr erkennbar, was sich tageweise auch wieder zu gefühltem „Vollstillen“ ändern kann. Das biologische Abstillalter zu eurer Orientierung liegt etwa zwischen 2 und 7 Jahren!

 

Bedenkt bitte auch das die verzehrten Mengen anfangs eher gering sind und somit ein 2-3 maliges Anbieten einiger Bissen (welche ihr natürlich jederzeit am Teller nachfüllen könnt, je nach Appetit) am Tag zu Beginn angeboten werden sollten.  Ab dem Alter von 8/9 Monaten empfiehlt auch die WHO 3-5 Mahlzeiten am Tag! Keine Sorge, die wenigsten Babys werden dadurch auf Anhieb Muttermilch stark ersetzen. Dein Baby sollte, lt. WHO, nur mind. 50% seines Tagesbedarfs mit Beikost decken.

Die 16 Regeln aus dem Original-Buch „Baby led weaning“ von Gill Rabley sind eigentlich selbsterklärend:

 

 

 

 

 

 

 

 

Wichtig bei bei der Breigabe sollte möglichst frühzeitig eine Auswahl an eisenhaltigen Nahrungsmitteln (z.B. Fleisch, Ei, Hirse, Fisch, Haferflocken etc.)  in Kombination mit Vitamin C hältigem angeboten werden. „Kleine“ eisenreiche Lebensmittel lassen sich z.B. anfangs auch gut in Fingerfood einbauen (z.B. in Pancakes, Waffeln, Bratlingen, Frikadellen etc.).

Wenn es soweit ist und dein Kind sich das erste Mal etwas von deinem Teller stibitzt hat, kommt oft die Frage auf: „Was kann ich meinem Kind am Anfang alles geben?“

Mit Christina von tragend-begleitet habe ich nach einem kleinen Brainstorming einige erprobte und für den Start super geeignete Lebensmittel zu einem Bild zusammen gefasst:

 

Optimale Lebensmittel für die ersten Essversuche sind:

  • Gedünster Zuchini
  • Kürbis
  • Süsskartoffel
  • Kartoffel (dünsten oder aus dem Backofen)
  • Karotte (dünsten)
  • Pastinake (dünsten)
  • Brokkoli (dünsten)
  • Kohlrabi (gedünstet)
  • Avocado
  • Gurkensticks
  • Spargelspitzen
  • Fenchel
  • Mango
  • (Reife) Melone
  • Banane
  • Erdbeeren
  • Apfel (dünsten)
  • Kiwi
  • (Reife) Birne
  • halbierte Trauben
  • Himbeeren
  • Pflaumen (evtl geschält)
  • Uvm.

Dazu könnt ihr beispielsweise kombinieren:

  • Reis (klebrig, a la Reisbällchen am besten!)
  • Nudeln (Penne, Fusili, Gnocchi oder Schupfnudeln)
  • Brot (z.b. auch mit Aufstrich – zB. Avocado, Hummus, Mandelmus, Obstmus, Butter)
  • Kekse (am Besten selbstgemacht)
  • Hühner- oder Rind-Fleisch (zart, weich! In Sticks oder als Hacklfeisch)
  • Fisch
  • Eierspeise/Ei
  • Bratlinge (z.b. mit Hirse, Linsen u.ä.)
  • Muffins
  • Pancakes
  • Waffeln
  • Frikadellen

Kurzum, die kleinen dürfen (bis auf wenige Ausnahmen) alles bekommen, was sie gut greifen und mit dem meist noch zahnlosen Kiefer zerdrücken können. Breiiges kann mit Händen, mit einem Löffel gelöffelt oder mit z.B. Brot oder Sticks gedippt werden – Kinder entwickeln hier eine große Kreativität, wie sie mit der neuen Herausforderung umgehen.

 

 

Kuchen und Gebäck, Snacks und für Unterwegs

Apfel-Möhren-Muffins mit Kokos

Karotten-/Möhrenkuchen oder Muffins mit Möhre „Rüblis“ sind bei vielen Familien ein absoluter Klassiker für die Frühlings- und Osterzeit. Sie sind saftig und bekommen durch die Kokosnuss einen exotischen Touch.
Da sie ohne Nüsse und ohne Kuhmilcheiweiß sind, sind sie auch für Allergiker geeignet.

Zutaten für 12 Stück:
125g Möhre
125g Apfel
100ml Öl
1 Päckchen Backpulver
6 El Reissirup*
2 Eier
100g Kokosmehl*
100g (Dinkel-)Mehl
ca 4 EL Kokosmilch

Möhre und Apfel waschen, schälen und ganz fein raspeln.
Eier mit Reissirup schaumig schlagen. Öl dazu geben. Mehl mit dem Backpulver mischen und in den Ei-Ölgemisch rein sieben. Möhren,Apfel und Kokosmilch untermischen. Je nach Konsistenz noch ein bisschen mehr Kokosmilch dazu geben.

Bei 175 Grad (Umluft) ca 15 min backen.

Das tolle Osterkörbchen habe ich von HerzensTeil.

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Frühstück

Quarkbrötchen

Ihr benötigt noch eine Idee für das Osterfrühstück?
Dann habe ich genau das richtige Rezept für euch: Quarkbrötchen!
Ob herzhaft oder süß, die Quarkbrötchen gehen schnell und mit verschiedenen Zutaten kann man sie ganz individuell abschmecken.
Wir haben heute die süße Variante mit Rosinen und Schokotröpfchen gebacken.

Zutaten für ca 8-10 Brötchen:
1 Eier
250g Magerquark
200g Mehl
100g Kokosmehl*
Alternativ kann man auch nur 300g Mehl verwenden.
1 Päckchen Backpulver
n.B. Rosinen, Schokotröpfchen, Apfelstücke oder herzhaft mit Kräuter, getrockneten Tomaten.

 Ei mit dem Quark vermengen. Mehl, Kokosmehl und Backpulver mischen und in die feuchten Zutaten sieben.
Nach Belieben dann noch Rosinen, Schokotröpfen etc. hinzufügen. Der Teig ist ziemlich klebrig, daher zum Formen der Brötchen etwas Mehl in die Hände geben. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und mit dem verquirlten Eigelb bestreichen.
Bei ca 175 Grad (Ober-und Unterhitze) für ca. 25 Minuten (je nach Ofen auch etwas weniger) goldgelb backen.

 

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Selbstgemachte Seife

Heute habe ich mal wieder ein kleines DIY für euch.

Das eignet sich natürlich als kleines Geschenk zu Ostern, als Gastgeschenk oder Mitbringsel.
Seife selber gießen ist gar nicht so schwer und  mit vielen Zutaten könnt ihr euch mit euren Zwergen kreativ austoben. Ätherische Öle geben individuellen Duft, Honig und hochwertige Öle pflegen die Haut. Wasser, Kräutertee oder Milch machen die Masse geschmeidiger. Lebensmittelfarbe, Blüten, Kräuter oder Lebensmittel wie Salz, Zucker, Hafer- oder Kokosflocken ergänzen und schmücken.

Was braucht ihr?

150g Kernseife*
2 EL Kokosöl*
Ca 1 Tasse Kamillentee
n.B. Lebensmittelfarbe*
n.B. Glitzer oder Blüten*

Zur Vorbereitung müsst ihr den Kamillentee nach Verpackungsanleitung aufbrühen und ziehen lassen. Alternativ könnt ihr auch anderen Tee, Milch oder einfach Wasser nehmen. Mit Hilfe einer Küchenreibe die Kernseife fein raspeln. Die Seifenraspeln mit dem Tee in einen Topf geben und langsam auf niedriger Stufe zum schmelzen bringen.
Hierfür benötigt ihr ein wenig Geduld, denn der ganze Schmelzvorgang dauert ca 2 Stunden. Das Seifenmasse regelmäßig umrühren und ggf noch etwas Flüssigkeit hinzugeben, sodass die Seifenmasse gut feucht ist.

Anschließend Kokosöl (Alternativ Honig oder andere Pflegedienst Öle wie z.B. Mandelöl) und weiteren Zutaten hinzugeben. In unserem Fall haben wir die Seifemasse geteilt und einzeln mit Seifenfarbe* eingefärbt.

Flüssige Seife in Hübsche Förmchen Gießen und abkühlen lassen.

Als Förmchen eignen sich super Pralinien*- oder Muffinformen*:


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Joghurt-Beeren-Waffeln

Heute morgen zum Frühstück gab es wieder eine Smoothie-Bowl und da wir nicht alles geschafft haben, habe ich dann aus dem Rest für den Nachmittag Joghurt-Beeren-Waffel gebacken.

Grundrezept für die Smoothie-Bowl findet ihr hier.


Zutaten für 2 Portionen:

100g Smoothie-Bowl oder 50g Joghurt und 100g Beeren nach Wahl (püriert)
65g Butter
120g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 TL Vanille
1 Ei

Butter und Ei schaumig schlagen. Mehl und Backpulver mischen und ein sieben. Zum Schluss Smoothie Bowl oder halt Joghurt plus Beeren untermischen.
Im Waffeleisen ausbacken oder in einer Waffelform* im Backofen bei 200 Grad ca 12 Minuten backen.

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Mittag und Herzhaftes

Hackbällchen Toskana

Zutaten für 4 Portionen:

500g Hackfleisch
2 Kugel Mozzarella
1 Dose stückige Tomaten
100ml Cuisine
je 1 TL Oregano, Thymian, Basilikum, Petersilie
1 Knoblauchzehe
1 Kleine Zwiebel
Das Hackfleisch zu 12 – 15 kleine Bällchen formen und in eine Auflaufform legen.


Für die Tomatensoße die gehackten Tomaten mit der Cuisine und der Kräutermischung vermischen. Anschließend über die Hackbällchen geben. Den Mozzarella in Scheiben schneiden und darüber verteilen.
Bei 175°C (Umluft) ca. 30 Minuten garen.

Tipps und Infos

Die Energiequellen (Teil 2)

Heute möchte ich auf die Energiequelle „Eiweiß“ eingehen.

Was genau ist Eiweiß und wozu braucht der Körper es?

Wikipedia schreibt folgendes dazu:

„Ein Protein, umgangssprachlich Eiweiß (veraltet: Eiweißstoff), ist ein biologisches Makromolekül, das aus Aminosäuren durch Peptidbindungen aufgebaut ist. Proteine finden sich in allen Zellen und machen zumeist mehr als 50 % ihres Trockengewichts aus.[1] Sie verleihen nicht nur Struktur, sondern tragen als „molekulare Maschinen“ wesentliche Funktionen, indem sie Zellbewegungen ermöglichen, Metabolite transportieren, Ionen pumpen, chemische Reaktionen katalysieren und Signalstoffe erkennen können. Überwiegend aus Proteinen (Eiweiß) bestehen so auch Muskeln, Herz, Hirn, Haut und Haare. Die Gesamtheit aller Proteine in einem Lebewesen, einem Gewebe, einer Zelle oder einem Zellkompartiment, unter exakt definierten Bedingungen und zu einem bestimmten Zeitpunkt, wird als Proteom bezeichnet.“

Die wichtigsten Aufgabe des Proteins ist, mit Hilfe der Aminosäuren, der Zellenaufbau (Knochen, Muskeln, Haut, Haare, etc.). Dennoch ist der Aufgabenbereich des Proteins sehr vielfältig:

– Bestandteil des Immunssystem (bei einem Infekt benötigt der Körper 30-40% mehr Protein um Antikörper zu bilden. Aber auch bei Blutungen hilft Fibrinogen die Blutung zu stoppen)
– Aufbau von Enzymen (sind auch Proteine mit einer bestimmten Funktion z.B. Verdauungsenzyme Spalten unsere Nahrung auf)
– Aufbau von Hormonen (meist kurze Proteine mit weniger als 100 Aminosäuren. Zum Beispiel Insulin)
– Nervenimpulse übertragen (z.b. für das anspannen und lockern eines Muskels)
– Transport für Fette und Sauerstoff (Hämoglobin)

Neben den Kohlenhydraten und Fetten sind Proteine auch ein wichtiger Energielieferant. Zur Erinnerung: 1g Eiweiß enthält genau soviel kcal/kj wie 1 g Kohlenhydrate (1g= 4,1 kcal oder 17,1 kJ)
Eine stättige Zufuhr von Protein ist wichtig, damit unser Körper neue Zellen aufbauen kann. Dabei kommt es nicht auf die Menge an, sondern auf die Qualität. Je ähnlicher das Aminosäuremuster des Nahrungsproteins dem des körpereigenen Proteins ist, desto höher ist seine biologische Wertigkeit. Die biologische Wertigkeit sagt aus, wieviel Körpereigenes Protein unser Körper aus 100g aufgenommen Nahrungspotein produzieren kann.

Beispiele für Lebensmittel mit biologischer Wertigkeit Kombinationsbeispiele der Lebensmittel
Lebensmittel Biologische Wertigkeit Lebensmittel-Kombination Wertigkeit
Molkenprotein 104–110 65 % Kartoffel und 35 % Vollei 137
Vollei (Referenzwert) 100 75 % Milch und 25 % Weizenmehl 123
Rindfleisch 92 60 % Hühnerei und 40 % Soja 122
Thunfisch 92 71 % Hühnerei und 29 % Milch 122
Kuhmilch 88 68 % Hühnerei und 32 % Weizen 118
Edamer Käse 85 77 % Rindfleisch und 23 % Kartoffeln 114
Soja 84–86 75 % Milch und 25 % Weizen 105
Quinoa 83[2] 52 % Bohnen und 48 % Mais 101
Reis 81
Kartoffeln 76[3]
Roggenmehl (82 % Ausmahlung) 76–83
Bohnen 72
Mais 72
Hafer 60
Weizenmehl (83 % Ausmahlung) 56–59

Quelle: Wikipedia

Was haben wir also für Eiweißquellen? 

– Fleisch
– Fisch
– tierische Milch und Milchprodukte
– Eier
– Hülsenfrüchte
– Getreide
– Nüsse und Kerne
– Soja

Früher wurde oftmals, gerade in der Ernährungspyramide, als einzige Eiweißquelle nur tierische Milch und Milchprodukte aufgezählt. Zum Glück wurde das mittlerweile geändert, denn zum einen ist eine Kombination von verschiedenen Produkten mit biologischer Wertigkeit sinnvoll, damit diese sich gegenseitig ergänzen können. Aber auch wird mittlerweile der Konsum von tierischer Milch sehr stark diskutiert.

Wie ihr wisst, empfiehlt die DGE ab dem 6. Lebenmonat maximal 200ml/ Tag und ab dem 2. Lebensjahr nur 300ml/ Tag. Ich möchte daher darauf hinweisen, dass es durchaus möglich ist auch ohne tierische Milch, Bzw. bei vegetarischer oder veganer Ernährung den täglichen Eiweißbedarf zu decken.

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Scarlett Highley
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