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Ei in der Beikost und Kleinkindernährung

Darf dein Baby Ei essen? Ab wann? Wieviele? Das ganze Ei oder doch nur das Eigelb?

Kurz gesagt: Ja, dein Baby darf komplette Eier essen.

Eier gehören zu den Allergenen, daher können sie zur Allergieprävention ab Beikostreife gegeben werden. Dabei kannst du das gesamte Ei anbieten. Es sollten maximal 1-2 Eier pro Woche geben, dabei sollte die Menge auf die Gesamtmenge aller Speisen, also auch aus Backwaren mit einbezogen werden.
Wichtig: Achte darauf, dass das Ei komplett durchgegart ist.
Der BfR empfiehlt rohe Eier frühsten ab dem 5. Geburtstag wegen der schwer verlaufenden Lebensmittelinfektionen.

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Alternativen für Ei in der Beikost und Kleinkindernährung

Eier sind ein wichtiger Bestandteil von vielen Speisen. Sie werden als Backtriebmittel, als Feuchtigkeitsspender, Lockerungs- oder auch Bindemittel verwendet.
Die vielen Funktionen kannst du auch ganz einfach durch vegane Alternativen ersetzen. Ich habe 10 Alternativen für dich, die alle ab Beikostreife geeignet sind:

1️⃣Bananen oder Apfelmus bzw. Obstmus
Zerdrückte Bananen und alle Obstmus Sorten eigenen sich als Feuchtigkeitsspender.
Statt Ei: 60 g Obstmus

2️⃣Leinsamen oder Chaisamen
Gemahlen und in Flüssigkeit aufgequollen haben sie eine super Bindeeigenschaft.
Statt Ei:
1 TL Leinsamen + 4 TL Flüssigkeit
1 EL Chiasamen + 3 EL Flüssigkeit

3️⃣Kartoffel- oder Maisstärke
Stärke wird meist als Binde-und Verdickungsmittel in Soßen eingesetzt. Einfach die Stärke in kalter Flüssigkeit auflösen und dann vorsichtig erwärmen. Nach und nach verdickt es dann.
Statt Ei: 2 TL Stärke + 3 TL kalte Flüssigkeit

4️⃣ Haferflocken
Eignen sich super als Bindemittel. Dafür einfach Haferflocken in den Teig geben und einige Zeit ruhen lassen
Statt Ei: 3–4 Esslöffel zarte Haferflocken

5️⃣Tomatenmark
Neben des Geschmacks liefert Tomatenmark auch eine gute Bindeeigenschaft.
Statt Ei: 1-2 EL Tomatenmark

6️⃣ Johannesbrotkernmehl
Verdickt auch bei kalten Temperaturen, so dass es optimal für kalte Speisen eingesetzt werden kann.
Statt Ei: 1 TL Johannesbrotkernmehl

7️⃣ Pflanzliche Drinks
Bei vielen Speisen, wo nur ein Ei verwendet wird, dient dieses als Feuchtigkeitsspender.
Pflanzliche Drinks und etwas mehr Fett reichen als Ersatz da völlig aus.
Statt Ei: 3-4 EL Pflanzendrink

8️⃣Joghurt
Als Auflockerung gut in fluffigen Teigen.
Statt Ei: 60g Joghurt

9️⃣Flohsamenschalen
Genau wie Lein- oder Chiasamen haben gequollene Flohsamenschalen eine gute Bindeeigenschaft.
Statt Ei: 1 TL + 100 Flüssigkeit

🔟Essig und Natron
Dient zur Auflockerung. Keine Sorge, Essig schmeckst du nicht raus
Statt Ei: 1 EL Essig + 2 TL Natron

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Kirschen in der Beikost und Kleinkindernährung

Kirsche gehören zu den Rosengewächsen.
Neben der Kirsche gehören noch weitere 200 Arten wie z.B. Pflaume, Pfirsich Aprikose und der Mandelbaum dazu. Verrückt oder?
Die Kirsche ist mit der Mandel verwandt. So unterschiedlich wie sie alle aussehen, haben sie eins gemeinsam: im Fruchtfleisch befindet sich ein Kern, daher werden sie zu den Steinfrüchten gezählt.
Neben der Süß- und Sauerkirsche gibt es noch die japanische Blütenkirsche und die gewöhnliche Traubenkirsche.
Die Früchte der Sauerkirsche sind kleiner, weicher und saftreicher als die der Süßkirsche. Wie der Name schon sagt haben Sauerkirschen einen doppelt so hohen Säuregehalt. Sie sind außerdem später reif für die Ernte und lassen nicht so lange lagern.
Kirschen enthalten Vitamin A, Vitamin C und Folsäure. Hinzu kommen die Mineralstoffe Kalium, Calcium, Phosphor, Magnesium, Eisen und Zink.
Ohne Kerne und halbiert sind Kirschen ab Beikostreife geeignet. Ob roh, eingekocht zu Marmelade, im Gepäck, als Dessertbeilage oder auch herzhaft ist die Kirsche in der Küche ein Allrounder.
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Spargel in der Beikost und Kleinkinderernährung

Spargel besteht aus über 90% aus Wasser. Vitamine A, C und E, sowie Folsäure und Kalium befinden sich in großen Mengen im Spargel. Auch enthält Spargel für den Körper wichtige Ballaststoffe, die eine verdauungsfördernde Wirkung haben.
 
Die enthaltene Aminosäure, Asparagin, wirkt Harntreibend und sorgt für den stechenden Geruch des Urins.
 
Gerade wegen der entwässernden Wirkung von Spargel fragst du dich bestimmt jetzt auch, ob dein Baby schon Spargel essen darf?
 
Ganz Klar: Ja!
 
Die Menge ist entscheidend! Auch wenn Spargel harntreibend wirkt, ist er in kleinen Mengen unbedenklich und ist somit eine super Quelle für Folsäure und Kalium.
Spargel hat einen starken Eigengeschmack und so mögen ihn nicht alle Babys gleichermaßen, aber probiert werden darf auf jedenfall.
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Schokoreste verwerten

Gab es auch mal wieder viel zu viel Schokolade zu Weihnachten und Ostern? Bei uns definitiv.
So viel essen wir gar nicht, für den Müll ist das alles auch zu schade..
 
Resteverwertung geht immer!
 
Nach einigen Fehlversuchen ist mir dieser super schnelle, saftige und mega leckerer Kuchen gelungen.
 
Was braucht ihr?
 
Für den Teig:
150g Mehl
120ml Öl
Backpulver
150g zerhackte Schokolade
 
Für die Canache:
100ml Milch
200g Schokolade
50g Kokosöl
 
Mehl, Backpulver, Öl vermengen. Klein gehackte Schokolade dazu geben. Alles in eine kleine eckige Form geben und bei 180 Grad Umluft für ca 15 Minuten backen. So dass du Oberfläche fest ist, innen allerdings noch fluffig.
In der Zwischenzeit Milch erwärmen und mit dem Kokosöl, sowie Schokolade vermengen.
Kuchen etwas abkühlen lassen mit einer Gabel mehrfach einpicksen und Canache verstreichen.
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Würgereflex

„Verschluckt sich mein Kind nicht?“

Eine berechtigte Frage.

Gerade beim Übergang zum Familientisch oder beim Start mit BLW taucht diese Sorge fast automatisch auf.

Und ja – sie ist absolut nachvollziehbar.
Denn es geht um Sicherheit.

Was jedoch häufig verwechselt wird:
Würgen ist nicht gleich Verschlucken.

Der Würgereflex ist ein angeborener Schutzmechanismus.
Durch das Zusammenziehen der Muskulatur im hinteren Mundraum verhindert er, dass Fremdkörper in die Atemwege gelangen.

Bei Säuglingen und Kleinkindern sitzt dieser Reflex anatomisch weiter vorne im Mund – und er ist deutlich empfindlicher als bei Erwachsenen.

Das bedeutet:
Es sieht oft sehr dramatisch aus.
Ist aber in den meisten Fällen ein normaler Lernprozess.

Wichtig ist, nicht vorschnell einzugreifen.
Dein Baby lernt mit jeder Mahlzeit, wie es Nahrung mit der Zunge im Mund bewegt, kontrolliert und sicher schluckt.

Damit das gut gelingen kann, braucht es:

  • Eine ruhige, entspannte Esssituation

  • Eine aufrechte und stabile Sitzposition (der passende Hochstuhl spielt hierbei eine zentrale Rolle)

  • Altersgerecht vorbereitete Lebensmittel

Und trotz aller Vorbereitung gilt:
Ein Erste-Hilfe-Kurs für Säuglinge und Kleinkinder ist immer sinnvoll. Nicht aus Angst – sondern aus Verantwortung.
Damit du im Ernstfall ruhig und richtig handeln kannst.

Wissen schafft Sicherheit.
Und Sicherheit schafft Vertrauen – in dich und dein Kind.

In meinem Mini-Workshop geht es um Unfallprävention, Wissen und Handlungssicherheit.
Du lernst, Situationen realistisch einzuschätzen und dein Kind achtsam und souverän beim Essen zu begleiten.

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Stillen – unser gemeinsamer Weg

Das Motto der Weltstillwoche.
Doch was bedeutet das wirklich?

Wir vertrauen selbstverständlich darauf, dass unser Körper unser Baby in der Schwangerschaft mit allem versorgt, was es braucht.
Wir bereiten uns intensiv auf die Geburt vor – besuchen Kurse, lesen Bücher, holen uns Informationen.

Doch wenn es ums Stillen geht?

Dann denken viele:
„Das wird schon klappen.“

Und ich spreche ganz bewusst von uns.
Denn auch ich habe mich in meiner Schwangerschaft zu wenig vorbereitet.

Stillen ist natürlich –
aber es ist nicht automatisch einfach.

Gerade in den ersten Tagen sind Mütter besonders sensibel und vertrauen auf die Aussagen des Fachpersonals. Leider begegnet man dort noch immer veraltetem Wissen oder widersprüchlichen Empfehlungen.
Hinzu kommen hartnäckige Mythen und gut gemeinte Ratschläge aus dem Umfeld.

All das kann einen gemeinsamen Stillweg unnötig erschweren.

„Stillen – unser gemeinsamer Weg“ bedeutet:
Vertrauen.
Wissen.
Unterstützung.

Damit euer Weg gut beginnt, informiere dich idealerweise schon in der Schwangerschaft bei einer qualifizierten Stillberatung.

Nicht aus Angst vor Problemen.
Sondern aus Stärke.
Denn Vorbereitung schafft Sicherheit – und Sicherheit stärkt eure Stillbeziehung von Anfang an.

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Da war er..

Da war er..
 
Ganz plötzlich, ohne dass ich ihn vorher gemerkt habe.
 
Schockstarre, nochmal tasten..
 
Doch, da ist er.. Der Knoten in meiner Brust.
 
Ich weiß genau, wann ich ihn entdeckt habe. Es war das Wochenende letztes Jahr im Oktober, als ich für Lara und ihre Schwester auf Instagram, die an Brustkrebs erkrankt ist, einen Aufruf in der Story gemacht habe.
 
In mir kam die Angst und die Panik hoch. Meine Gedanken kreisten und mir kullerten die Tränen.
 
Nachdem ich schon einmal positiv auf den Krebsabstrich (PAP 4) getestet wurde, ist es nicht unwahrscheinlich, dass es Krebs ist.
 
Es hieß aber nun warten, warten bis Montag um dann den Frauenarzt anzurufen. Ich bekam recht schnell einen Termin zum Ultraschall, 14 Tage, dann die Biopsie.
 
Noch eine Woche verging, als die Entwarnung kam.
Kein Krebs, „nur“ ein Fibroadenom.
 
Die Zeit des Wartens waren eine absolute Achterbahn der Gefühle.
Seitdem begleitet mich nun der Knoten in der Brust, ob er entfernt wird, hängt von seiner weiteren Entwicklung ab.
Mit meiner Geschichte, möchte ich dich daran erinnern und ermutigen: Fass Dich an!
 
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Stillen ist bunt

Weltstillwoche.

In diesem Jahr ist das Motto:
Support Breastfeeding a healthier Planet
(Stillen unterstützen für einen gesünderen Planeten)
Es geht nicht darum Pre Nahrung, oder Mütter die darauf zurückgreifen (müssen), schlecht zu machen, schließlich ist stillen bunt!

Allerdings werden in vielen, vielen Ländern die Mütter, trotz sehr schlechter Trinkwasserqualität, dazu gedrängt Formularnahrung zu verwenden.
Es ist also um so wichtiger darüber aufzuklären, wie sich die Herstellung und Verwendung von Säuglingsnahrung
auf die Umwelt und den Klimawandel auswirkt.
Wusstest du z.B., dass nach Angaben der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) für 1kg Milchpulverproduktion und -verarbeitung ca. 21kg CO2 Treibhausgas ausgestoßen werden?

Stillen ist so viel mehr als Nahrungsaufnahme.
Stillen wirkt sich positiv auf die Gesundheit des Menschen und unseren Planeten aus.

Da ich allerdings weiß, dass dieses Thema schnell triggern kann, möchte ich noch etwas grundsätzliches über die Säuglingsnahrung erklären, das mir persönlich, als Still-und Flaschenmamma sehr wichtig ist:

Das Leben ist nicht nur schwarz oder weiß und so ist es auch beim Stillen.
Es gibt nicht nur den einen richtigen Weg.
Du versagst nicht und machst es falsch, wenn es gerade zum Anfang nicht so läuft.
Auch machst du nichts falsch, wenn du, kurz oder langfristig, zufüttern musst oder auch gar keine Kraft mehr hast und komplett abstillst.

 
 
 
 
 
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Tattoos und Piercings in der Stillzeit

Ihr habt mich in der Schwangerschaft, und auch bis vor kurzem in der Stillzeit, mit dem Elfen begleitet. Aufgrund meiner auffälligen Tätowierungen und Piercings erhalte ich regelmäßig Anfragen für eine persönliche und fachliche Stellungnahme zum Thema Tätowieren und Piercen in der Stillzeit.
Ich selbst habe Erfahrungen mit dem Tätowieren in der Schwangerschaft und mit Piercen in der Stillzeit gemacht.

Da ich bei meiner Recherche feststellen musste, dass es ein sehr komplexes Thema ist und es auch keine praktischen evidenzbasierenden Empfehlungen gibt, habe ich bisher meine persönliche Meinung weitergegeben. In der Ausbildung beim EISL, die ja zur Vorbereitung für das IBCLC Examen gilt, musste ich eine Facharbeit schreiben. Als Thema wählte ich Tattoos und Piercings in der Stillzeit mit Erstellung eines einheitlichen Flyers.

Wichtig bei dieser Arbeit war es mir auch meine Community mit einzubeziehen, weshalb ich eine Umfrage startete. Hier möchte ich mich bei Allen noch einmal bedanken, die dran teilgenommen haben! Ihr seid der Wahnsinn und habt mit über 500 teilgenommenen Müttern sehr bei der Facharbeit geholfen.

Aber mir war halt auch wichtig die Seite der Tätowierer und Piercer mit einzubeziehen. Dafür habe ich viele der mir bekannten Künstler befragt und mich auch an offizielle Vereine gewandt. Auch hier ein fettes Danke für die super Zusammenarbeit.

Meine gesamte 16 Seiten lange Facharbeit kannst du hier einmal durchlesen. Denke vielen von euch reicht aber einfach die Zusammenfassung:

Da die meisten Mütter sich mittlerweile über das Internet auf den verschiedensten Plattformen z. B. auf Sozial Media wie Facebook, in Themengruppen oder Instagram ihre Informationen einholen, war es mir wichtig auch dort zu recherchieren. Ich bezog daher meine Community meines Blogs, aber auch die Leser der verschiedensten anderen Blogs und Facebookgruppen für diese Facharbeit mit ein, in dem ich eine Umfrage erstellte.

Die Umfrage war zeitlich begrenzt, so dass nur 501 Mütter dran teilnehmen konnten. Für mich und meine Recherchen war die Auswertung der Antworten dennoch sehr aufschlussreich.

Denn ich konnte feststellen, dass zwar 90 % der befragten Mütter ausschließlich Muttermilch fütterten, aber dennoch 50 % nicht wissen, ob ihr Tätowierer oder Piercer irgendeiner Vereinigung angehörten.

Nach den Gesprächen mit einer Vielzahl mir bekannten Piercern und Tätowierern interessierte sich auch kaum ein Kunde für, die in meinen Augen ausschlaggebenden Kriterien, die für oder gegen das Tättowieren und Piercen in der Stillzeit sprechen.

Was spricht also für und was gegen das Tätowieren und Piercen in der Stillzeit?

Dafür spricht, dass die größte Gefahr beim Tätowieren und Piercen allergische Reaktionen und Infektionen darstellen, die aber in den meisten Fällen keinen Abstillgrund bedeuten, selbst wenn diese eine medikamentöse Behandlung benötigen. Auch dafür spricht, dass nach aktueller Studienlage ein Übergang der Tattoofarbe in die Muttermilch nicht möglich ist.

Das große Probleme sehe ich darin, und das sind auch die Contra-Punkte, dass es keine einheitliche Ausbildung und Richtlinien in Deutschland für Tätowierer und Piercer gibt. Jeder kann sich Tätowierer und Piercer nennen, ein eigenes Studio eröffnen und dort seine Dienstleistungen anbieten. Es muss weder zwingend ein Gewerbeschein beantragt werden, noch ist es verpflichtend sich einem Dachverband wie z. B. U.E.T.A. e.V., Bundesverband Tattoo e. V. oder dem Verband „Deutsche Organisierte Tätowierer e. V (DOT e.V.) anzuschließen und somit deren Standards einzuhalten.

Auch das der Sachkundenachweis gemäß der Infektionshygieneverordnung noch nicht in allen Bundesländern verpflichtend ist, sehe ich als problematisch an. Denn das Infektionsrisiko kann nur gesenkt werden, wenn Vorsichtsmaßnahmen seitens des Tätowierers während des Tätowiervorgangs und dem Piercer beim Stechen eines Piercings eingehalten werden. Auch fehlt eine einheitliche Empfehlung zur Pflege nach dem tätowieren und piercen.

Die Einwilligungserklärung sichert dem Tätowierer und Piercer zwar rechtlich ab in Punkto der Körperverletzung, aber was passiert, wenn eine Infektion auftritt und deshalb dann eventuell abgestillt werden muss? Das müsste dann im Einzelverfahren vor Gericht geklärt werden, wie es zu der Infektion kam. Wichtig bei dem Aufklärungsgespräch, dem Ausfüllen eines Datenblattes und der Einwilligunsgerklärung ist daher aber auch eine wahrheitsgemäße Antwort seitens der Mutter.

Der gesamten Vorgangs des Stechens, egal ob beim Piercing oder Tattoo ist schmerzhaft. Schmerzen lösen immer Stress aus, was sich auch negativ auf den Milchspendereflex auswirken kann.

Auch akzeptieren Muttermilchbanken keine Milch von Müttern, die sich in den letzten 6 Monaten tättowieren lassen haben.

STILLEN IST KUNST GENUG

Warte bitte mit dem Tattoo/Piercing bis zum Ende der Stillzeit.

Deinem Kind zuliebe.

Aufgrund der wesentlich längeren Contraliste kann ich das Tätowieren und Piercen in der Stillzeit nicht empfehlen.

Bevor es aber zu einem frühzeitigen Abstillen kommt, weil der Wunsch nach einem neuen Tattoo oder Piercing zu groß ist, ist das Stechen eines Tattoos oder Piercings unter bestimmten Voraussetzungen mit dem Stillen vereinbar, da die vielen positiven Aspekte des Stillens überwiegen.

Vorrausetzungen für die Vereinbarkeit von Stillen und Tätowieren/Piercen
  • Das Studio sollte einen gültigen Gewerbeschein haben

  • Aktueller Sachkundenachweis gemäß der Infektionshygieneverordnung sollte vorliegen

  • Wie gut sind die hygienischen Bedingungen? Leicht abwischbare Arbeitsflächen, Verwendung von Einmalmaterial (Handschuhe, Behälter für Farbe, Mundschutz), sterile Nadeln, Desinfektionsmittel und Tätowiermaschine inkl. Kabel hygienisch in Plastik verpackt oder abwischbar

  • Tattoofarben mit Etiketten und den der in Deutschland geltenden rechtlichen Regelungen entsprechenden Inhaltstoffe

  • Wird ausgiebig beraten? Wünschenswert: schriftlicher Hinweis zu Allergien, Stillzeit und möglichen Komplikationen und anschließender Pflege

  • Dokumentation der verwendeten Farbe

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Scarlett Highley
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