Viele haben schon gehört:
„Bei Zimt muss man aufpassen.“
Aber was stimmt denn nun wirklich?
Darf dein Kind Zimt essen?
Ja – aber bitte den richtigen.
Ceylon oder Cassia – der entscheidende Unterschied
Der Unterschied liegt vor allem im Cumarin-Gehalt.
Cumarin ist ein natürlicher Pflanzenstoff, der in größeren Mengen und über längere Zeit die Leber belasten kann. Besonders empfindliche Menschen reagieren schneller, bei anderen dauert es länger. In den meisten Fällen regeneriert sich die Leber wieder, sobald die hohe Zufuhr beendet wird – dennoch sollte man gerade bei Babys und Kleinkindern vorsichtig sein.
Cassia-Zimt, der häufig im Handel erhältlich ist, enthält deutlich mehr Cumarin.
Ceylon-Zimt hingegen weist nur sehr geringe Mengen auf und gilt deshalb als die sicherere Wahl für Kinder.
Mein klarer Rat:
Wenn Zimt – dann Ceylon-Zimt.
Die meisten Hersteller kennzeichnen ihn ausdrücklich als „Ceylon-Zimt“.
So erkennst du den Unterschied:
Ceylon-Zimtstange: viele feine, dünne Schichten, die im Querschnitt wie eine Zigarre aussehen und leicht bröseln.
Cassia-Zimtstange: eine einzelne, dicke eingerollte Rindenschicht.
Gerade bei Babys und Kleinkindern lohnt sich der bewusste Blick auf solche Details.
Denn gesunde Ernährung beginnt nicht nur bei „was“, sondern auch bei „welche Qualität“.
