Essen ist mehr als Nahrungsaufnahme:
Es erfordert Entscheidungen und ein Gefühl für den eigenen Körper.
Bei neurodivergenten Kindern können genau diese Fähigkeiten belastet sein – und dadurch wird Essen oft anstrengend und kräftezehrend.
Typische Verhaltensmuster:
- Alles auf einmal essen – das Gehirn kann Belohnungen nicht aufschieben
- Schwierigkeiten, selbst zu entscheiden, was gegessen wird
- „Safe Foods“ – immer wieder die gleichen Mahlzeiten, vertraute Strukturen
- Bestimmte Lebensmittel meiden, nicht aus Geschmack, sondern wegen Konsistenz
- Essen sortieren oder lange damit spielen, bevor überhaupt gegessen wird
Diese Muster werden häufig als wählerisches Essverhalten (Picky Eating) interpretiert. Dabei können neurodivergente Profile wie ADHS, Autismus oder FAS/FASD die Ursachen sein – oft unerkannt.
Aufgrund der veränderten Wahrnehmung reagieren Kinder sensibel auf Konsistenzen, Temperatur oder Geruch von Lebensmitteln.
- Würgereflexe können schneller ausgelöst werden
- Lauwarmes Essen wird als zu heiß empfunden
- Essenspräferenzen können sehr strikt sein
Manche Kinder entwickeln ein starkes Suchverhalten nach Zucker oder essen heimlich, was ihre Ernährung zusätzlich kompliziert. Gleichzeitig gibt es viele, die ein völlig normales Essverhalten zeigen.
Warum mir das Thema so wichtig ist
Neurodivergenz ist Teil unseres Alltags.
Mein Sohn hat mich vor über 11 Jahren mit seinem Essverhalten inspiriert, diesen Blog zu gründen und meine Berufung dadurch zu finden -Familien individuell in ihrer Essbegleitung zu unterstützen.
Mit fachlicher Expertise, Bindungsorientierung und praxisnahen Lösungen helfe ich dir:
- das Essverhalten deines Kindes zu verstehen
- Stress rund ums Essen zu reduzieren
- den Beikoststart und das Familienessen entspannt und genussvoll zu gestalten
